Harburg – Christgarten

Nur leicht feucht!

Die heutige Etappe war mit gut 25 km doch ein gutes Stück länger, als die erste. Trotzdem ging es mir dabei wesentlich besser, denn die Temperaturen blieben im Rahmen, es war bewölkt und der Hauptteil der Strecke verlief im Wald. Optimale Voraussetzungen also.

Beim Frühstück treffe ich Monica und Sandy noch einmal und versorge sie mit ein paar Tips für ihren Aufenthalt in Augsburg. Und schon geht es wieder los. Erst einmal natürlich steil nach oben. Wenn man in Harburg nicht auf der Burg übernachtet, ist das schier unvermeidbar. Aber schnell ist der Aufstieg geschafft und ab jetzt führt der Weg immer in sanftem auf- und ab durch die Wälder.

Etwas diesig und trüb, viel Wald, einige wenige Aussichten, bei denen es heute nicht viel zu sehen gibt. Selbst der einzige Ort (Mönchsdeggingen), durch den mich mein Weg nach gut der halben Etappenlänge führt, wirkt wie ausgestorben. Keine Chance auf Krustenbraten! Dafür etwas Milch und Schokokekse vom örtlichen Minimarkt. Kurzer Pausenstopp nach den Ort mit Blick hinein ins brettebene Ries. Alles etwas trüb und dunstig. In der Ferne zeigt der „Daniel“ wie ein Finger aus dem Dunst. Da liegt mein Quartier in Nördlingen für heute Nacht!

Also weiter. Vorbei an einem aufgegebenen und halb verfallenen Hofgut, ein paar Mühlen bis zum Tagesziel nach Christgarten. Drei km vor dem Etappenziel fängt es doch noch an zu regnen. Nur leicht. Ein Klacks für den Poncho.

In Christgarten nun etwas Kultur: Alte Klosterruine. Bißchen rumlaufen, ein paar Bilder, bis mich um 17:21 der bestellte Ruf-Bus abholt und zu meinem Quartier un Nördlingen bringt.

Das bekannte Ritual: Dusche, andere Klamotten und schon bin ich unten in der Gaststube zum Belohnungsweizen. Die Wirtin bringt mir schonend bei, daß es das Schäufele heute leider nicht gibt. Ooooch! Aber ich habe schnell eine vorzügliche Alternative gefunden: Geschmorte Schweinebäckchen! Ein Traum!

So geht der zweite Tag mit vollem Erfolg zu Ende.


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